jeudi 29 mars 2012

Afrika und Rassismus in Schulen und Kindergärten

Afrika und Rassismus in Schulen und Kindergärten

 

Welche Bilder haben wir von Afrika? Was davon haben wir in der Schule gelernt?

Was lernen wir überhaupt über Afrika und Rassismus in der Schule und in Kindergärten?

Positive Bilder von Afrika und von Afrikanischen Persönlichkeiten gibt es in der Schule kaum. Andererseits werden Rassismus und (Neo-)Kolonialismus in der Schule weder thematisiert noch kritisiert. Islamfeindlichkeit, Homophobie und die Zusammenhänge zwischen globaler Diskriminierung und globalem Kapitalismus sind weitere Themen, die in der Schule unter den Tisch fallen.

 

Warum ist das so? Diese und andere Fragen werden bei dieser Tagung beantwortet und es werden Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft aufgefordert, das deutsche Bildungssystem diesbezüglich zu modernisieren und zu entstereotypisieren.

 

Der Widerstand gegen globalen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie andere Formen der Diskriminierung muss in der Bildung beginnen, um langfristig standhaft zu sein. Und auch Integration kann nur gelingen, wenn die Mehrheitsgesellschaft ein positives und authentisches Bild anderer Kulturen hat. Projektwochen reichen dafür nicht aus. Diese Aspekte müssen dauerhaft und fest verankert werden im Unterricht. Um dies zu erreichen, müssen der aktuelle Stand der regelmäßigen Bildungsarbeit in diese Richtung immer wieder hinterfragt, die Missstände immer wieder in die Öffentlichkeit gebracht und die Korrektur immer wieder vom Kultusministerium und Schulen/Kindergärten sowie von der

 

Bildungswirtschaft gefordert werden.

 

Dazu wollen wir mit einer Veranstaltung beitragen. In der Veranstaltung werden verschiedene Menschen über Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis berichten. Es wird einen Austausch durch Workshops und Podiumsdiskussion sowie beim gemeinsamen Essen und bei Musik geben. Am Ende wird ein Brief über die Situation mit Forderungen an das Kultusministerium gemeinsam unterzeichnet.

 

Diese Tagung wird organisiert von Menschen der African/Black Community Germany

Dabei sein werden idealerweise verschiedenste Stimmen der African/Black Community Germany, darunter international anerkannte WissenschaftlerInnen, populäre MusikerInnen, junge politische AktivistInnen sowie interessierte SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Dazu eingeladen werden auch alle weiteren Menschen und Organisationen, die an einer

anti-rassistischen Bildungsarbeit und Bildungspolitik interessiert sind.

Der Eintritt ist natürlich kostenlos (Essen und Getränke auf eigene Rechnung).

 

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